Kohlhaas

Marco Baliani & Remo Rostagno
Nach Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist
Estrarre - Ensemble théâtral

Theater

Do 16.12.21 um 20:00
Fr 17.12.21 um 20:00

Eine Fabel und universelle Geschichte mit Märchencharakter, die das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Gesellschaft hinterfragt, getragen von der atemlosen, rhythmischen Erzählung einer überzeugenden Schauspielerin.

Bei Kohlhaas geht es um Ungerechtigkeit. Es geht um jene, die weder lesen noch schreiben können, gegen jene, die das geschriebene Wort und das Gesetz zu nutzen wissen. Es geht um einen Mann, der einfach nur möchte, dass alles wieder so wird, wie es war, bevor er einem skrupellosen Stärkeren begegnete. Es geht um Gewalt, die Gewalt erzeugt. Um die Revolte eines Volks. Um die Verachtung der Mächtigen für das Volk. Es geht um einen Menschen, der in einer Welt umherirrt, die es nicht mehr erkennt. Von allen Seiten angegriffen, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich von der Welt abzuschotten und auf sie einzuschlagen.

Der Text von Baliani und Rostagno, ein Monolog mit mehreren Figuren und einem Erzähler, stellt auf poetische Weise die Frage nach den Mechanismen, die uns vom Auftauchen des Leidens zur blinden Gewalt führen. Es ist eine universelle Geschichte. Wie die Märchen. Ein Märchen für Kinder, die erwachsen wurden, die hören müssen, was mit Menschen in extremen, ihnen so nahen Situationen geschieht.

Monologue à plusieurs personnages et un narrateur, le texte de Baliani et Rostagno questionne avec poésie les mécanismes qui nous entrainent de la naissance de la souffrance vers la violence aveugle. C’est une histoire universelle. Comme les contes. Un conte pour enfants devenus adultes, ayant besoin d’entendre ce qui se passe en l’être humain, dans des situations à la fois extrêmes et si proches d’eux.

~ 70 Min. / ab 12 Jahren

Text : Marco Baliani et Remo Rostagno d’après Michael Kohlhaas d’Heinrich Von Kleist
Übersetzung : Olivier Favier (Éditions de L’Amandier)
Konzeption : Marco Baliani & Remo Rostagno
Inszenierung : Julien Kosellek
Schauspiel : Viktoria Kozlova
Ton : Cédric Soubiron
Administration & produktion : Marie Tretiakow & Gaspard Vandromme / Estrarre, Ensemble théâtral
Überstützung : L’étoile du nord, Festival On n’arrête pas le théâre, Cube (Cie La Belle Meunière), La SPEDIDAM et la Mairie du 18ème

www.estrarre.fr/theatre

Volltarif: 32.- 
Reduziert (AHV, IV, RAV): 29.- 
Studenten / Kinder / Lehrlinge: 15.-
Bühnenschaffende:
 15.- 
KulturLegi Caritas: 16.-
Nebia Halbtax
16.- 
Nebia GA: 0.- 
Kultur GA: 0.-


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