Essen inbegriffen
Aufführung in französischer Sprache, ohne Übertitel
Drei Debütromane und ein Text nach Mass – voilà, das diesjährige Menü für unsere Reihe Midi musique et mots, die über einem Mittagessen in der Bar Nebia Kammermusik und Westschweizer Literatur zusammenführt.
Ein (erster) Bildungsroman, angesiedelt zwischen den Lausanner Viadukten, wirbelnden Hauptstädten und den Steinbrüchen von Mormont: J’aurais voulu être douze serpents erkundet die Brüche der Erinnerung und die Grauzonen der Identität. Der Erzähler rollt den Faden dieser verstreuten Erinnerungen auf, zwischen Splittern der Vergangenheit und Visionen einer ungewissen Zukunft. Denn wie konstruiert man sich selbst, wenn man keinerlei Vorbilder hat? Wie schafft man ein Zuhause, und vor allem: Wie wird man ein Mann und was bedeutet das überhaupt? Der Autor Louis Achille legt zahlreiche Pfade offen, insbesondere jene, die zu einer toxischen Männlichkeit führen. Dieser leicht zugängliche Text beruht auf einer freien, kraftvollen und kreativ-mobilen Sprache.
Text: Louis Achille
Violine: Fabienne Früh
Violine: Sophie Laville
Viola: Danish Mubin
Cello: Marina Vidal Valle
Zu Ausschnitten aus den Werken von Toldra, Turina und Boccherini
In Zusammenarbeit mit TOBS! – Theater Orchester Biel Solothurn